Haptische Gestaltbildung

Krisen-Begleitung und Burnout-Prophylaxe

Institut für Gesundheitsbildung Ute Vetter

 

 

Vom Burn-Out zu neuer Lebensbalance

 

Immer mehr Menschen leiden an Burn-out-Symptomen wie: chronische Müdigkeit, körperliche, mentale oder auch emotionale Erschöpfungszustände, Verlust der Fähigkeit zur Freude bzw. zum Mitfühlen, körperliche Beschwerden im Bereich der Organe, der Muskulatur oder des Skeletts, und vielen anderen Erscheinungsformen.

 

Einer der großen Stressfaktoren liegt in der beruflichen Verunsicherung und in der immer weiter sinkenden Wertschätzung der eingebrachten Arbeitskraft.

Im beruflichen Bereich, steht für viele Betroffene die Gefahr der drohenden Arbeitslosigkeit im Vordergrund, aber auch über Jahre und Jahrzehnte erarbeitete Positionen geraten ins Wanken und fachliche Kompetenzen sind plötzlich nicht mehr gefragt.


Diese Veränderungen ziehen einen Mangel an Vertrauen sowohl auf der kollegialen Ebene, als auch zwischen Vorgesetzten und nachgeordneten Mitarbeitern  nach sich, der das soziale Arbeitsklima immer mehr erkalten läßt und dem Mobbing Tür und Tor öffnet.


Zu der daraus entstehenden Isolation kommt eine permanente Überforderung der Arbeitnehmer, durch kaum noch erfüllbare Leistungserwartungen, die in zyklisch stattfindenden Mitarbeiter-gesprächen jährlich noch höher geschraubt werden.

 

Eine weitere kontinuierliche Mehrbelastung am Arbeitsplatz entsteht überall dort, wo die Arbeit der ausgeschiedenen Kollegen auf die Schultern der Verbleibenden verteilt wird, weil diese Stellen eingespart werden.


So entsteht bei den Menschen, die noch Arbeit haben, unter diesem Druck oft subtil und fast unmerklich ein permanentes sehr gutes Funktionieren nach außen hin, aber die emotionale oder seelische Beteiligung läßt mehr und mehr nach. Ein Gefühl der inneren Leere entsteht, das die Einen veranlasst, sich innerlich zurückzuziehen, innerlich zu kündigen und die Anderen zu noch größeren Anstrengungen antreibt.

 

Natürlich haben Körper, Seele und Geist meist große Reserven für Notzeiten und Durststrecken, wenn jedoch die Ausschöpfung dieser Reserven als Normalzustand betrachtet wird, die Anerkennung ausbleibt und die notwendigen Ruhe- und Erholungsphasen fehlen, ist dieses Reservoir irgendwann erschöpft.


Eine wichtige Rolle spielt dabei die persönliche innere Einstellung zu Perfektion und Leistung und die damit gekoppelte Gefahr, sich selbst zu überfordern. Diese ist wiederum geprägt von den eigenen Lebenserfahrungen und den familiären Dispositionen, die im Laufe der Zeit zu immer stärkeren inneren Antreibern werden können und mit den äußeren Antreibern der Anforderungen im beruflichen wie im privaten Alltag korrespondieren.


Erkennen, Verstehen, Verändern

Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wieder erkennen, haben Sie die Chance mit der Arbeit am Tonfeld® die persönlichen unbewussten Verhaltensweisen und inneren Antreiber zu verstehen und zu verändern.


Der Zustand des Ausgebrannt-Seins geht meistens mit einem schleichenden Wahrnehmungsverlust der vitalen Bedürfnisse einher. 


Der erste Schritt zur Veränderung ist, die Wahrnehmung für sich selbst, den eigenen Körper, die eigene Psyche und auch die eigenen Gedanken wieder zu schulen.


Dadurch wird es möglich, sich selbst wieder liebevoller zu begegnen, die eigenen körperlichen, emotionalen und mentalen Grenzen anzuerkennen und in neue Möglichkeiten des "Da-Seins" zu verwandeln,  hin zu einer neuen Lebensbalance.


Die Spuren, die die Hände im Ton anlegen, können vielleicht Wege sein, um die eigenen Bedürfnisse und Wünsche, zu entdecken und zu entfalten.

 

Somit eignet sich die Arbeit am Tonfeld® optimal zur Burnout Prophylaxe, um in Stresszeiten eine neue persönliche Lebensbalance zu finden.


© Ute Vetter