Haptische Entwicklungsförderung

Die andere Lernhilfe

Institut für Gesundheitsbildung Ute Vetter

 

 

Haptik - Sprache der Hände

 

   

Arbeit am Tonfeld® "die andere Lernhilfe", ist eine tiefgreifende pädagogische Schülerförderung, eine haptische Methode, um die seelische und geistige (Weiter-)Entwicklung von Kindern zu begleiten und sie damit in ihrem Potential zu fördern.

Die Haptik als Sprache der Hände hat ihre eigene „Grammatik“, wie es Prof. Heinz Deuser ausdrückt, das heißt, eine innere Ordnung, in der die Gesten, Berührungen und Greifakte der Finger und Hände sich mitteilen. Die Begleitung in der Arbeit am Tonfeld® erfordert eine differenzierte Aufmerksamkeit und die „Sprachkenntnis“ der Haptik.

In der Ausbildung zur Begleitung wird die Fähigkeit geschult, diesen Gestus, diese Qualität in den Bewegungen der Hände zu sehen, ebenso wie in der ganzen Körperhaltung, -bewegung, dem Atem und somit der ganzen Körpersprache.

 

In diesem Gestus liegen Gesetzmäßigkeiten, die Prof. Deuser als "Grammatik der Bewegung" beschreibt.  Diese "Grammatik" wird im Ausbildungsgang vermittelt als "haptische Diagnostik", die eine zielgerichtete Begleitung ermöglicht.

Haptik ist vom physischen Aspekt betrachtet, der Wahrnehmungs- und Handlungsspielraum des Tastsinns, insbesondere der Hände.

Die emotionale, geistige und leiblich-seelische Entwicklung des Menschen ist also ganz eng mit seinen Händen und dem "Begreifen" im wörtlichen, wie im übertragenen Sinn verbunden. Eine große Rolle spielen dabei die Basis-Sinne: Hautsinn, Gleichgewicht und Tiefensensibilität, deren mehr oder minder starke Entfaltung sich nicht nur körperlich zeigt, sondern sich auch auf die Emotionalität, das soziale Verhalten und die soziale Eingliederung auswirkt.

Durch die Bewegungen der Hände – ohne sprechen zu müssen – tritt das in Erscheinung, was den Menschen  bewegt.

 

© Ute Vetter